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KRANKHEITS­BILDER

Geben Sie Ihre neurologische Gesundheit in die professionellen Hände unseres erfahrenen, interdisziplinären Teams.

Wir arbeiten nach den neuesten wissenschaftlichen Standards der Fachgesellschaften, um Ihnen die bestmögliche Behandlung zu bieten. Verschiedene Leistungen der Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie stehen Ihnen dabei als Privatpatient, Kassenpatient, Beihilfeberechtigter sowie Selbstzahler zur Verfügung.

Möchten Sie alles aus sich herausholen? Unser Team ist bereit, Sie auf Ihrem Weg zu unterstützen!

In Deutschland ist der Schlaganfall die häufigste Erkrankung, die zu bleibenden Beeinträchtigungen führt. Sowohl Durchblutungsstörungen als auch Blutungen können Ursache eines Schlaganfalls sein.
Dabei kommen Halbseitenlähmungen, Störungen der Sensibilität, Sprach-und
Sprechstörungen, Koordinationsstörungen und Störungen der kognitiven Funktionen sowie
seelische Beeinträchtigungen vor.

Die Sicherung von Teilhabe ist vorrangiges Ziel der neurologischen Rehabilitation. Im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung nach der Akutbehandlung im Krankenhaus, oder Anschlussrehabilitation nach vorheriger stationärer Rehabilitation, arbeiten wir gemeinsam mit den Rehabilitanden und dem Team an der Verbesserung der beeinträchtigen Funktionen.

Dabei bieten wir, neben den Behandlungen in Einzel- und Gruppentherapie, auch gerätegestützte Therapie an  hochmodernen Geräten an. Das Ziel aller Bemühungen ist die größtmögliche Selbständigkeit im Alltag und Beruf wiederherzustellen, die Lebensqualität zu verbessern und die Teilhabe zu sichern.

Wir arbeiten während der Rehabilitation mit Haus- und Fachärzten zusammen.
Auch im chronischen Stadium nach einem Schlaganfall kann, nach entsprechender
Beantragung und Bewilligung durch die Kostenträger, eine Rehabilitation sinnvoll sein.

Wir unterstützen sie gerne bei Fragen.

Ursachen einer hypoxischen Hirnschädigungen können Störungen der Hirndurchblutung, z.B. bei Herzstillstand sein oder Störungen der Sauerstoffversorgung des Hirns, z.B. durch Ertrinken, Kohlenmonoxidvergiftungen, Status asthmaticus sein.

Bei Patienten, die eine hypoxische Hirnschädigung überlebt haben und nicht schwer pflegebedürftig sind, bestehen häufig leichte bis moderate Einschränkungen. Diese liegen oft im Bereich der kognitiven Funktionen, je nach Ausmaß der Schädigung können aber auch andere neurologische Symptome vorliegen.

In jedem Fall wird ein individueller Behandlungsansatz verfolgt, der auf die individuellen Symptome eingeht.

Bei einem Schädel Hirntrauma kommt es zu einer Gewalteinwirkung auf den Kopf, die zu einer Schädigung und Funktionseinschränkung des Gehirns führt. In der Folge kann es, je nach Schwere der primären und sekundären Schädigungen zu Störungen der kognitiven Funktionen, emotionalen Einschränkungen Sprach-, Sprechstörungen und Lähmungen kommen. Eine frühe interdisziplinäre Behandlung im Rahmen einer Rehabilitation unterstützt die Betroffenen und ihre Familien, die Teilhabe der Betroffenen zu sichern. Wir behandeln hier Folgen von Schädel-Hirntraumata aller Schweregrade.


Stiftung ZNS – Hannelore-Kohl-Stiftung

Ein Hirntumor ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die durch die unkontrollierte Vermehrung von Zellen im Gehirn verursacht wird. Diese abnormale Zellwucherung kann dazu führen, dass sich der Tumor ausbreitet und den Druck auf umliegendes Gewebe erhöht. 

Nach der erfolgreichen Behandlung eines Hirntumors ist die anschließende Nachsorge ein wichtiger Bestandteil des Genesungsprozesses. Einige der am häufigsten verwendeten Methoden zur Nachsorge von Hirntumorpatienten sind Imaging-Verfahren, regelmäßige neurologische Untersuchungen und Bluttests. Hier spielt auch die Verhaltensmedizin eine Rolle. Sie kann Patienten bei psychischen und emotionalen Problemen unterstützen, die sie häufig nach einer Diagnose erfahren. So können sie auch lernen, besser mit stressigen Situationen umzugehen – was auch ihr Immunsystem stärkt.

Die Parkinson-Krankheut ist eine häufige neurologische Erkrankung. In der Altersgruppe über 60 sind ca. 1% betroffen, aber auch jüngere Patienten können erkranken. Wir behandeln im Rehazentrum auch sog. Atypische Parkinsonerkrankungen. In der Folge der Erkrankung kommt es abhängig vom Stadium der Erkrankung zu motorischen, sensorischen, kognitiven, sprachlichen und seelischen Einschränkungen.

In den frühen Stadien stehen aktivierende Behandlungen insbesondere in der Physiotherapie und Logopädie im Vordergrund (BIG-Therapie, LSVT Training, Laufbandtherapie, in- und outdoor-Training) sowie medikamentöse Einstellung und Unterstützung in der Krankheitsverarbeitung. Kognitive Testung und ggf. Therapie wird angeboten.

In weiter fortgeschrittenen Krankheitsstadien stehen Verbesserung des Gleichgewichts, Sturzprophylaxe, und das Alltagstraining im Vordergrund. Wir behandeln auch Erkrankte mit sog. atypischem Parkinsonsyndromen und Multisystemdegenerationen.

Die Multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche ZNS-Erkrankung, bei der sowohl das Gehirn als auch das Rückenmark betroffen sein kann. Der Verlauf und die Symptomatik der Erkrankung sind individuell sehr unterschiedlich. Bei den Betroffenen können u.a. Lähmungen, Sensibilitätsstörungen und Gleichgewichtsstörungen auftreten. Viele Patienten berichten aber auch, unter kognitiven Funktionseinschränkungen und einer Fatigue Symptomatik zu leiden.

Wir erarbeiten gemeinsam mit den Rehabilitanden das individuelle Rehabilitationsziel und erstellen einen individuell angepassten Therapieplan.

(z.B. Plexuslähmung, Guillain-Barré-Syndrom, Polyneuropathie)
Periphere Nervenerkrankungen können die Wurzeln der Nerven, das Geflecht der Nerven in Armen und Beinen und einzelne Nerven, die den ganzen Körper durchziehen, beeinträchtigen. Diese Nervenstrukturen werden dabei oft durch degenerative Veränderungen, Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder mechanische Einwirkung verletzt.

Das Rückenmark ist ein sehr empfindliches Gewebe, das auf viele verschiedene Arten beschädigt werden kann. Hierzu gehören Bandscheibenvorfälle, ein verengter Wirbelkanal, Blutungen, Tumore oder Abszesse. Die Auswirkungen können sich je nach Schwere der Schädigung unterschiedlich bemerkbar machen, wie Gefühlsstörungen (Hypästhesien), Lähmungen (Paresen) von Armen oder Beinen, Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlunregelmäßigkeiten. 

Wir behandeln individuell nach Schädigungshöhe und Ausmaß der neurologischen Ausfälle mit intensivem Gangtraining, Laufbandtraining, Versorgung mit Hilfsmitteln, Beratung und Verordnung von Orthesen, medikamentöse Einstellung bei Schmerzen, Ergotherapie zur Verbesserung von Kraft, Koordination der oberen Extremitäten, Alltagstraining, Kooperation mit Neurourologen und Spastikambulanzen, psychotherapeutischer Begleitung.

Tumore des Hirns können sowohl gut- als auch bösartig sein, sie können durch Wachstum von Nervenzellen oder von den Hirnhäuten ausgehen oder durch Tochtergeschwülste von Tumoren entstehen. Neben den durch die Tumore ausgelösten Symptomen kann es auch in der Folge der notwendigen Behandlungen durch Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie oder Immuntherapie zu neurologischen Einschränkungen kommen.

In der Rehabilitation behandeln wir im Anschluss an die Akuttherapie. Neben den Behandlungen von Lähmungen, sensiblen Störungen und Störungen der kognitiven Funktionen behandeln wir auch die Folgen einer Polyneuropathie nach Chemotherapie sowie die Fatigue.
Die Behandlung erfolgt individuell je nach Symptomatik und Einschränkungen.

Sowohl Post-Covid als auch Long-Covid sind länger anhaltende Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion. Während die Symptome von Post-Covid normalerweise innerhalb weniger Wochen verschwinden, betrifft Long Covid viele Monate oder sogar Jahre nach der Infektion. 

Eines der häufigsten Symptome von Post-Covid ist Müdigkeit. Viele Patienten berichten von extremem Erschöpfungsgefühl, das ihnen die Ausführung alltäglicher Aufgaben erschwert. Erholungsphasen helfen jedoch dabei, den Energiehaushalt wiederherzustellen. Andere gemeinsame Symptome sind Atemnot, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen.

Long Covid ist noch schwerwiegender und kann mit einer Vielzahl verschiedener Probleme verbunden sein – von psychischen Beschwerden wie Angstzuständen bis hin zu neurologischen Störungen wie Schlaganfall oder Hirnblutung. Eine Studie fand heraus, dass mehr als die Hälfte der Long-Covid Patienten schwere neurologische Symptome haben, einschließlich Gedächtnisproblemen, Konzentrationsstörung und Gangunsicherheit. Müdigkeit und Atemnot bleiben auch bei denjenigen bestehen, die lange an Long Covid leiden.

Es gibt auch Anzeichen dafür, dass Menschen mit Long Covid über einen längeren Zeitraum hinweg andere Immunreaktionen zeigen können. Diese Reaktion kann zu allergischen Reaktionen führen oder zu einer erhöhten Anfälligkeit für andere Infektionskrankheiten. All dies bedeutet, dass Personen mit SARS-CoV-2 nicht nur unmittelbar nach der infektionsbedingten Krankheit behandelt werden müssen – sondern auch in den Monaten danach regelmäßige medizinische Nachuntersuchung erhalten sollten, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt behandeln zu können.

In Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen im Ahrkreis behandeln wir Rehabilitanden nach schwerer Covid-Infektion, die körperlich, psychisch und kognitiv minderbelastbar sind. Ziel der Behandlung ist die Anpassung an Belastungsgrenzen, Symptomlinderung und die Unterstützung beim Coping.

Die aktivierenden Therapien werden mit Blutdruck- und Pulskontrollen sowie bei Bedarf mit Pulsoxymetrie durchgeführt.

Wir unterstützen durch neuropsychologische und psychologische Begleitung bei psychischer und kognitiver Minderbelastbarkeit.

Für neurologische Komplikationen nach Covid-Infektion gelten die Regeln der evidenzbasierten Rehabilitation nach den Leitlinien der Fachverbände.

Die medikamentöse Einstellung bei Schmerzen erfolgt in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten.

Mission-Statement der GF:

Die Übersicht der Krankheitsbilder kann nur einen Teilbereich aller möglichen Krankheitsbilder beschreiben. Wir möchten Ihnen damit eine erste Vorabinformation liefern. Gerne stehen Ihnen unsere Therapeuten  für weitere Information zur Verfügung.

In Kooperation mit der Ambulanz für ALS und Motoneuron-Erkrankungen der Universitätsklinik Bonn und der Koordinatorin, Frau Gasper, bieten wir neurologische Rehabilitation für Menschen mit ALS an. Im Vordergrund steht die Hilfsmittelversorgung, psycho-soziale Unterstützung und die Sicherung der Teilhabe in Anpassung an das Krankheitsstadium.

In der Physiotherapie werden nicht betroffene Muskelgruppen aktiviert oder gestärkt.

In der Logopädie arbeiten wir an Sprechstörung und zeigen Hilfsmanöver für die Schluckerleichterung.

In der Ergotherapie werden Bewegungsabläufe optimiert, es werden Hilfsmittel angepasst. Bei der Atemtherapie wird das Abhusten von Sekret vermittelt.

Psychologische Unterstützung dient der Verarbeitung der Diagnose unter Einbezug der Angehörigen, wenn gewünscht.

In der Ernährungsberatung wird über angepasste Kost beraten.

Der Sozialdienst informiert zu allen sozialrechtlichen Belangen.

Wir sind für Sie da und unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung für eine ambulante neurologische Rehabilitationsmaßnahme, persönlich und vertraulich von 8 – 17 Uhr.

Mission-Statement der GF:

Alle Therapieangebote haben ein Ziel:

Ihre Chancen im Alltagsleben erhöhen. Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen und Ihnen die Teilhabe an einem normalen Leben zu ermöglichen und fördern.

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